Das RDG wurde mit dem Titel „Schule mit Courage“ausgezeichnet. FCA-Spieler Raphael Frambeger unterstützt die Initiative, die von Schülerinnen und Schülern des Kulturcafés unter der Leiterin von Frau Sussan Al-Khatib ausging, als Pate. Die Verleihung nahm Frau Uta Manz , die Regionalkoordinatorin Schwaben der Initiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ vor. Hierzu versammelten sich alle Kinder und Jugendlichen des RDG, zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern, in der Aula des RDG.

Direktor Herbert Hofmann bedankte sich seiner Begrüßungsansprache bei den Initiatoren und bei allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft, die dazu beitragen, dass die im Leitbild und im Schulvertrag festgeschriebenen Werte, wie Ehrlichkeit, Respekt, Vertrauen und Aufmerksamkeit, im täglichen Umgang miteinander gelebt werden und Ausgrenzung und Diskriminierung am RDG keinen Raum finden.

Voraussetzung für die Prämierung des RDG war außerdem, dass Ende letzten Schuljahres eine überwältigende Mehrheit der Schülerschaft, der Lehrkräfte und der Mitarbeiter des Diesel die Verpflichtung unterzeichneten sich nicht nur gegen jegliche Form von Diskriminierung einzusetzen, sondern auch alle Beteiligten mit regelmäßigen Projekten kontinuierlich weiter für das Thema zu sensibilisieren.

Was die Initiatoren über die Titelverleihung sagen:
„Wir sind eine Schule die sehr tolerant ist; und dennoch kommt es vereinzelt zu Fällen von Diskriminierung. Und genau da setzt der Titel an, wir müssen diese Situationen erkennen und gezielt in Gesprächen daran arbeiten, damit wir das Ziel erreichen, das wir uns gesetzt haben, nämlich, dass ein jeder Schüler ohne Angst gerne zur Schule kommen kann. Hierzu haben wir uns im Zuge der Aktion dazu bereit erklärt jährlich mindestens ein Projekt zu organisieren, welches dieses Problem aufzeigt und löst, dass wir als bunte Gemeinschaft harmonisch zusammenleben können.“ (Fabian Fischer)
„Uns war es wichtig, ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen; dieser Titel zeigt jedem klar auf, dass wir Dinge nicht totschweigen, sondern uns aktiv dafür einsetzen Probleme zu bekämpfen. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass wir Courage beweisen und nicht einfach wegschauen. Denn nur so kann ein gutes Miteinander entstehen, im Zuge dessen man sich respektiert und worauf dann eine ganz neue Art von Lebensqualität entsteht.“ (Fabian Fischer)
„Wir wollten nicht irgendeinen Titel an unsere Schule holen, um lediglich unser Image aufzubessern, sondern wir wollten aktiv ein Teil dieses Projektes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sein, um gegen Diskriminierungen vorzugehen und gemeinsam Projekte diesbezüglich zu organisieren.“ (Maja Rüdiger)
Dass ich die Initiative der Schüler unterstütze und begleite, stand für mich gar nicht zur Debatte. Es war sehr motivierend zu sehen, mit wieviel Engagement und Herzblut die Schüler dabei waren und hundertprozentig hinter dem standen, was sie taten und wofür sie sich einsetzten. Der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ passt nicht nur formal zu uns: Wir sind eine bunte Schule, in der Heterogenität als Ressource verstanden wird und Respekt erfährt. Das hat auch die Titelverleihung gezeigt: unsere Schüler haben nicht nur die Initiatoren gefeiert und bejubelt, sie haben sich mit der Initiative identifiziert, das Zusammengehörigkeitsgefühl war sehr stark spürbar, der „Diesel-Spirit“ lag in der Luft. Das hat mich als Lehrkraft sehr stolz gemacht!“ (Sussan Al-Khatib)