Sprachreise der 9. Klassen

Es warein ruhiger Samstagabend, eigentlich ein ungewöhnlicher Zeitpunkt, um zum RDGzu fahren. Doch dieses Mal ging es nicht ins Klassenzimmer sondern direkt inden Bus nach England. Auf uns, 43 Schüler, unsere Lehrkräfte Frau Thum, FrauThom-Rietzler und Herrn Burckhardt wartete eine stundenlange Busfahrt zuerstnach Calais, dann mit der Fähre über den „Channel“ nach Dover und von dort nachBroadstairs, einem sehr lebendigen, viktorianischen Badeort an der SüdküsteEnglands. Dort sollten wir die nächste Woche verbringen. Zuerst machten wir mitunseren Gastfamilien Bekanntschaft, die uns sogleich ihre Gastfreundschaft inForm eines typisch englischen Abendessens entgegenbrachten. Nach dem äußerstanstrengenden Aufenthalt im Bus freuten wir uns jedoch vor allem auf eine warmeDusche und ein eigenes Bett. Am folgenden Morgen stand eine Art von verkürztemSchulvormittag auf dem Programm. Ferner wurde ein Einstufungstest durchgeführt,mit dessen Hilfe der Wissensstand im Englischen für jeden Schüler individuellermittelt wurde. Die daraus resultierende Gruppeneinteilung sollte auch in denfolgenden Tagen beibehalten werden. Daraufhin wurden jeden Nachmittagverschiedene Aktivitäten unternommen. Dazu zählten unter anderem eine Fahrt zumSchloss von Dover mit anschließender Klippenwanderung, ein Quiz überBroadstairs und andere Dinge. Am besten gefiel uns aber der Zeitraum, den wiram Strand verbringen konnten. Am Abend gab es zudem unterschiedlicheUnterhaltungsmöglichkeiten, wie eine Art Spiele-/Dramaabend, ein Martial-Arts-Abend und eine Disco zusammen mit italienischen Schülern. Am besten fandenjedoch die meisten den Tag, an dem wir Karaoke gesungen haben. Das absoluteHighlight der Fahrt war in erster Linie der Ausflug nach London, wobei wir das Privileghatten, dass wir stets von einem Bus der Firma „Storz“ begleitet wurden. Andiesem letzten Tag sollten wir viele historische und kulturelle Einblicke ineine der größten Städte Europas erhalten, wobei uns sogar die Möglichkeitgegeben wurde, London für drei Stunden auf eigene Faust zu erkunden, was jedochvon vielen als zu kurz erachtet wurde, da es durchaus eine gigantische Fülle anSehenswürdigkeiten und Läden gab. So war am selben Abend auch schon wieder das Packender Koffer angesagt. Nach einer letzten Nacht in England und einerVerabschiedung von den Gastfamilien folgte erneut der nahezu unendlichscheinende Rückweg nach Augsburg. Insgesamt haben wir alle viel im Bereich derenglischen Kultur und Geschichte gelernt. Dazu kommt eine beträchtlicheErweiterung des englischen Wortschatzes in erster Linie im alltäglichen Sprachgebrauch sowie der Aussprache.Außerdem konnten wir durch das äußerst effiziente Arbeiten in den Vormittagsstundenund die Betreuung durch fachkundige, englische Lehrkräfte weitreichendeGrammatikkapitel behandeln, wobei immer ausreichend Zeit fürAuflockerungsspiele und Pausen war. Hierzu hat auch beigetragen, dass Englischdas einzige Kommunikationsmittel mit allen Lehrkräften, Schülern aus anderenLändern sowie den Gastfamilien war. Insgesamt lässt sich somit sagen, dass dieEnglandfahrt neben einer willkommenen Abwechslung vom gewöhnlichen Schulalltaggleichzeitig eine Möglichkeit zur verbesserten Einübung der englischen Weltsprache war. Insgesamt war es ein super Abschluss am Ende der 9.Jahrgangsstufe! Nur zu empfehlen!!!!!!!!!!!!! Wir bedanken uns außerdem beiunseren Lehrern für all ihre Geduld, die sie in dieser Woche mit uns hatten undnatürlich auch für die tolle Organisation!

von Dominik Blatz,  Johannes Klett und Philipp Kilg